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Aktualisiert am 28.01.02 21:28 - Redaktion


26.05.99 Josua Buchmüller: Eröffnungsgottesdienst - Handelt bis der Herr kommt

Handeln, bis der Herr kommt

Bibelarbeit über Lukas 19, 11-27 von Pfr. Josua Buchmüller

Alle reden vom Jahr 2000

Josua Buchmüller bei der Meditation der Predigt (8436 Byte)Alle reden vom Millennium, vom magischen Übergang vom 31. Dezember 1999 zum 1. Januar 2000. Kreuzfahrten über die Zeit des Jahreswechsels sind schon ausgebucht. Gewisse Medien haben Planungshilfe angeboten für Eltern, die ein Kind zeugen wollten, das am 1. Januar 2000 geboren werden soll. Auch für unsere Geburtsabteilung im Bethesda sind die "Millennium-Babys" schon ein Thema. Da gibt es also einerseits Menschen, die mit einer lebenswerten Zukunft für ihre Kinder im dritten Jahrtausend rechnen. Andererseits macht sich bei manchen Zeitgenossen eine Endzeitstimmung breit. Sie sind überzeugt, dass unsere Welt für den Untergang reif ist und erwarten ihn um die Jahrtausendwende. Apokalyptische Horrorszenarien werden entworfen und noch angereichert durch das sogenannte "Jahr 2000-Problem", das sich in unserer vercomputerisierten und vernetzten Welt überall auswirken könnte. Sektenchefin Uriella erwartet das Weltende schon früher, nämlich am 11. August, wenn in unseren Breiten eine totale Sonnenfinsternis zu beobachten sein wird. - An der Pfarrerversammlung im April haben wir uns ebenfalls mit dieser Thematik beschäftigt. Die Referenten haben über die Endzeitvorstellungen in kirchlichen und sektiererischen Kreisen gesprochen und haben uns anhand von Beispielen vorgeführt, was im Internet zum Millennium schon jetzt an Fantastischem und Absurdem zu finden ist.

Bei manchen von diesen Vorstellungen wäre es leicht, die Unlogik und die Irrtümer nachzuweisen, auf denen sie beruhen. Wie ist das nur schon mit der magischen Jahrzahl 2000: Nur in unserem westlichen, ehemals christlichen Kulturraum wird das nächste Jahr das Jahr 2000 sein. Die Juden, die Moslems, die Buddhisten - alle zählen anders. Die Menschen anderer Religionen und Kulturen werden sich fragen, warum wir so ein Aufheben machen um dieses Jahr, das nur nach unserer Zählung ein besonderes ist. Ausserdem haben die Historiker ja schon lange nachgewiesen, dass Jesus im Jahr 6 vor unserer Zeitrechnung in Bethlehem geboren wurde. Das tatsächliche Jahr 2000 nach Christi Geburt haben wir schon lange hinter uns - also was soll die Hysterie um dieses Datum?

Solche Aufklärung kann sicher bei manchen Menschen zu einem Aha-Erlebnis führen. Aber das Gefühl, dass wir in einer besonderen, bedrängenden, apokalyptischen Zeit leben, hat seinen Ursprung ja nicht nur in solchen Berechnungen und Spekulationen. Das immer rasantere Tempo aller Entwicklungen, das Zusammenwachsen der Welt zu einem Dorf, die globale Vernetzung der Kommunikationsmittel, die Abhängigkeit und die Störanfälligkeit der weltweiten Wirtschafts- und Finanzsysteme, der immer breiter werdende Graben zwischen den Armen und den Reichen, die ungebremste Verschwendung der Ressourcen unseres Planeten, die fortschreitende Zerstörung der Umwelt, die Entwicklungen in der Biologie und in der Gentechnik - das alles und noch manches andere macht vielen Menschen Angst. Die Gründe für diese Angst lassen sich nicht einfach wegerklären, auch nicht mit dem Hinweis, solche Endzeitängste habe es in der Menschheitsgeschichte in besonderen Umbruchzeiten immer wieder gegeben.

Wie sollen wir uns als Christen in diesem Endzeitklima verhalten?

Sicher nicht so, dass wir die Ängste der Menschen bagatellisieren. Wir sollen ihre Gedanken und Gefühle ernst nehmen. Zum Teil sind es doch auch unsere Gedanken und unsere Gefühle. Aber erst recht kann es unsere Aufgabe nicht sein, Ängste zu wecken und das Endzeitfieber zu schüren. Unsere Aufgabe als Christen wird uns im Gleichnis von den anvertrauten Pfunden gezeigt. Sie ist in der Fassung des Lukas-Evangeliums mit dem einfachen Satz beschrieben: Handelt, bis ich wiederkomme.

Uns soll also nicht die Frage beschäftigen, ob und wann die Welt untergeht; wir dürfen mit der Erwartung leben, dass Christus wiederkommt und die Gottesherrschaft endgültig durchsetzt. Wir sollen nicht darüber spekulieren, wann und wie Christus kommen wird; wir sollen hier und heute seinen Auftrag erfüllen, bis er kommt. Damit will er uns beschäftigt finden - wann immer er kommt. Diese Anweisung hat Jesus seinen Jüngern und Jüngerinnen offenbar wiederholt gegeben. Sie ist in den Evangelien mehrfach und in verschiedenen Varianten überliefert. Eine ähnliche Gleichnisgeschichte finden wir auch im Evangelium nach Matthäus (25, 14-30): Das Gleichnis von den anvertrauten Talenten. Wie in der Lukas-Fassung das Pfund (im Grundtext heisst es Mine), so war auch das Talent ein Geldbetrag, allerdings das Sechzigfache eines Pfundes. Bei Matthäus sind es drei Knechte, die je nach ihren Fähigkeiten zehn, fünf oder nur ein einziges Talent erhalten. Bei Lukas sind es zehn Knechte, und jeder von ihnen erhält gleich viel, nämlich ein Pfund. Ein Pfund war der Gegenwert von 60 Drachmen, eine Drachme entsprach dem damaligen Taglohn eines Hilfsarbeiters. Zwei bescheidene Monatslöhne also - keine riesigen Summen wie die 10 oder 5 Talente bei Matthäus.

Was bedeutet dieses Pfund?

Was anvertraut der Herr jedem seiner zehn Knechte, bevor er auf unbestimmte Zeit verreist? Nach dem Lukas-Evangelium sicher nicht ein besonderes Talent im Sinne einer individuellen Begabung, wie wir das Wort heute in übertragener Bedeutung verwenden. Was Lukas unter dem Pfund (der Mine) verstanden hat, können wir aus dem Kontext erschliessen, in den er das Gleichnis eingeordnet hat: Jesus ist auf seiner letzten Reise nach Jerusalem. Er kommt nach Jericho. Vor ihm liegt noch die anstrengende und gefährliche Etappe vom Jordantal durch die Felsschluchten hinauf in die heilige Stadt. Er werde dort leiden und sterben müssen, hat er seinen Jüngern schon zum dritten Mal angekündigt. Bei seinem kurzen Aufenthalt in Jericho kommt es zu zwei besonderen Begegnungen. Ein Blinder sitzt am Wegrand. Als er hört, dass Jesus vorbeigeht, schreit er um Hilfe. Jesus heilt ihn von seiner Blindheit und sagt zu ihm: Dein Glaube hat dich gerettet. Der Geheilte schliesst sich Jesus an und folgt ihm nach. Dann kommt Jesus an dem Feigenbaum vorbei, auf dem der Oberzöllner Zachäus sitzt. Diese Begegnung endet mit dem Abendessen in seinem Haus. Zachäus gelobt freiwillig, begangenes Unrecht gutzumachen und sein Leben zu ändern. Jesus stellt fest: Heute ist diesem Haus Heil widerfahren. Und für beide Szenen gilt sein abschliessender Satz: Denn der Menschensohn (Jesus) ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.

Der Blinde und der Zöllner haben je auf ihre Weise Rettung erlebt, das Heil gefunden in der Begegnung mit Jesus. Beide haben wir uns jetzt unter den Zuhörern im Haus des Zachäus zu denken, denen Jesus das Gleichnis von den zehn Knechten und den anvertrauten Pfunden erzählt. Sie selber sind jetzt solche Knechte. Alle, denen in Jesus das Heil begegnet ist und die durch den Glauben an ihn gerettet worden sind, gehören zu seinen Knechten und Mägden. Auch wir gehören zu ihnen, wenn wir Jesus nachfolgen wie der geheilte Blinde, wenn wir ein neues Leben haben beginnen dürfen wie Zachäus. Er hat uns die Augen aufgetan und uns in seine Gemeinschaft aufgenommen. Er hat uns unsere Schuld vergeben und uns geholfen, die Beziehungen zu unsern Mitmenschen in Ordnung zu bringen.

Dieses Öffnen der Augen, diese Erneuerung unseres Lebens - das ist das Pfund. Mit diesem geschenkten Kapital sollen wir handeln wie der geheilte Blinde und der Zöllner Zachäus: Jesus nachfolgen wie der Sehendgewordene und Gott für die erfahrene Rettung öffentlich rühmen. Ein neues Leben führen wie Zachäus, der zu den von ihm Betrogenen geht und ihnen erzählt, wie Jesus ihn reich gemacht hat, so dass er jetzt nicht mehr ein Sklave des Geldes ist, sondern es sogar verteilt.

Es kommt nicht bei allen auf das Gleiche hinaus

Das anvertraute Pfund ist für uns alle dasselbe, aber wir haben das Beschenktwerden je nach unserer Lebenssituation unterschiedlich erfahren. Wir investieren unser Pfund auch auf unterschiedliche Weise. Der ehemals blinde Bettler hat anders und Anderes von Jesus und seiner Erfahrung mit ihm erzählt als der reiche Zachäus. Auch wir leben in unterschiedlichen Milieus, haben andere Sozialkontakte, sprechen unsere eigene Sprache, erreichen mehr oder weniger Menschen mit unserem Dienst und Zeugnis für Jesus. Dabei ist es gar nicht gesagt, dass die Vermögenden oder Gebildeten im Vorteil sind. Der arme Bettler hat unter Seinesgleichen vielleicht viel mehr erreicht als der reiche Zachäus. Das ist offensichtlich auch heute so: Die Gemeinde Jesu wächst vor allem unter den Armen, während sie unter den Reichen stagniert oder schrumpft.

Wir können und müssen die Rechnung über das, was aus unserem Pfund wird, nicht machen. Der Tag der Rechenschaftsablage ist ja noch nicht da. Und wenn der Herr kommt, will er uns nicht über die Statistik gebeugt am Zählen finden, sondern am Handeln. Der, dessen Pfund sich verzehnfacht hat, wird sich dann nicht stolz seiner hervorragenden Performance rühmen und sich über den erheben, bei dem sich das Kapital nur verfünffacht hat. Keiner wird sagen: Sieh, Herr, wieviel ich erreicht habe, wie gut ich gewesen bin! Wir werden staunend feststellen: Herr, dein Pfund hat sich vermehrt - fünffach, zehnfach, vielleicht auch nur verdoppelt - was tut's? Alle Klugheit und aller Fleiss hätten ja nichts genützt, wenn ich nicht mit deinem Kapital hätte arbeiten dürfen. Und wir werden vom Herrn alle das gleiche Lob erfahren und über Erwarten reich belohnt werden. Er wird uns nicht in den ewigen Ruhestand versetzen, sondern - wie es in der Bildsprache des Gleichnisses heisst - über fünf oder zehn Städte setzen, uns also in neuer Weise beteiligen an seinem Wirken, uns neue Aufgaben anvertrauen, die uns herausfordern und faszinieren werden.

Was bin ich für ein Knecht?

"Uns" und "wir" habe ich jetzt immer gesagt und bin davon ausgegangen, dass wir uns mit einem der beiden Knechte identifizieren dürfen, die das anvertraute Pfund so einsetzen, dass es sich vermehrt. Aber da ist im Gleichnis ja auch der dritte Knecht, bei dem die Rechenschaftsablage ganz anders verläuft. Er hat sein Pfund nicht arbeiten lassen. Er hat es in sein Schweisstuch eingebunden, es sich also sozusagen an den Hut gesteckt. Wenn wir uns darunter ein Kopftuch vorstellen, wie es die Beduinen tragen und wie es uns durch die Bilder von Palästinenserführer Yassir Arafat vertraut geworden ist, so lässt sich da schon einiges darin versorgen, ohne dass man es sieht und merkt.

Ist es das, was den dritten Knecht charakterisiert: Dass man von dem, was ihm der Herr anvertraut hat, nichts sieht und nichts merkt? Wenn ich so ein dritter Knecht wäre - dann würde ich es mir also nicht anmerken lassen, dass ich Jesus kenne. Ich würde leben wie alle leben, reden wie alle reden, schweigen wo alle schweigen. Und wie würde ich mich wohl herauszureden versuchen, wenn ich bei der Rechenschaftsablage vor meinem Herrn verlegen das Schweisstuch aufknüpfe und sage: Herr, siehe, da ist dein Pfund!? Würde ich mich mit meiner Schüchternheit zu entschuldigen versuchen? Würde ich die Schuld meinen Mitmenschen geben: Herr, ich habe eben unter solchen Mitbürgern leben müssen, wie du sie im Gleichnis geschildert hast. Sie hassen dich und wollen nicht, dass du ihr König bist. Ich habe in einer gottlosen Gesellschaft leben müssen, meine Umgebung hätte mich ausgelacht oder wäre aggressiv geworden. Es hat niemand etwas von dir wissen wollen, Herr, da habe ich lieber geschwiegen.

Oder würde ich dem Herrn Vorwürfe machen, wie es der dritte Knecht im Gleichnis tut: Ich habe mich vor dir gefürchtet, Herr. Du bist so streng. Du willst ernten, wo du nicht gesät hast. Du verlangst viel von mir, aber du hast nicht gehalten, was ich mir von dir versprochen habe. Ich habe dich um Schutz gebeten, und du hast mich nicht vor Unglück verschont. Ich bin krank geworden und weiss nicht, womit ich das verdient haben soll. Ich habe gebetet, aber du hast nicht geantwortet. Du hast gesagt, dass du wiederkommst und der Welt Gerechtigkeit und Frieden bringst; aber du siehst doch, wie es in der Welt immer noch zugeht, und du lässt das alles zu. - Würde ich den Herrn so anklagen und ihm die Schuld dafür geben, dass aus seinem Pfund bei mir nichts geworden ist, wenn ich dieser dritte Knecht wäre?

Aber ich bin nicht dieser dritte. Ich bin auch nicht der erste oder der zweite. Der Herr hat mich ja noch nicht zur Rechenschaft gerufen. Ich stelle mir jetzt vor, dass ich einer von den sieben weiteren Knechten bin, die im Gleichnis nicht mehr auftreten. Ich schaue den Szenen mit dem ersten und zweiten und dritten zu und höre Jesus durch sein Gleichnis mit mir reden. Ich lasse mir von ihm zeigen, worauf es ankommt, wenn er einst Rechenschaft von mir fordert.

Worauf es ankommt

Jesus erinnert mich an sein Pfund, das er mir anvertraut hat. Er fragt mich jetzt schon, was ich damit mache. Er fragt mich, was mein Schweisstuch ist. Er fragt mich, ob meine Mitmenschen etwas davon hören und sehen, dass ich an ihn glaube und sein Diener, seine Dienerin bin. Er erinnert mich daran, wie er mich einst zu sich gerufen, mir die Augen geöffnet, mir meine Schuld vergeben hat. Er zeigt mir, was für ein verzerrtes, falsches Bild ich von ihm habe, wenn ich mich vor ihm fürchte und ihm vorwerfe, er verlange Unmögliches von mir. Er hilft mir neu begreifen, dass er gekommen ist, um zu suchen und zu retten, was verloren ist. Er sagt mir: Entdecke es neu - mein Pfund, das ich dir geschenkt habe, und setze es ein! Handle damit, bis ich komme.

Handeln bis er kommt, das ist der Auftrag Jesu an uns, auch und gerade an der Jahrtausendwende. Spekulationen über den Weltuntergang brauchen uns nicht zu interessieren. Wir haben keine Zeit, mit Uriella und Konsorten am Weltraumbahnhof Schlange zu stehen und nervös auf die Entrückung zu warten. Wir nehmen zwar die Ängste unserer Mitmenschen ernst, aber wir lassen uns davon nicht anstecken. Wir gehen auf das Jahr 2000 zu wie auf jedes andere. Gewiss, es bringt uns der Begegnung mit unserem Herrn näher, aber wir wissen nicht, wann er kommt. Wir wissen nur, dass er uns dann beschäftigt finden möchte mit dem, was er uns aufgetragen hat. Er hat uns allen sein Pfund geschenkt - sein Heil, seine Liebe, seine Vergebung, seine Verheissungen, und schon jetzt seine Kraft und seine Gegenwart durch den heiligen Geist. Er will, dass sich sein Pfund unter uns vermehrt, indem wir so daraus leben, dass andere es merken und sehen können.

Sie werden es merken, wenn wir in den kommenden Monaten gelassen und zuversichtlich bleiben. Zuverlässige und freundliche Weggenossen auch für jene unter unsern Mitbürgern, die noch nicht wissen oder nicht wollen, dass Jesus ihr König sei. Er brennt ja nicht darauf, sie für ihren Widerstand grausam zu bestrafen, wie es im Gleichnis der weltliche König tut. Auch ihnen gibt er ja noch Zeit, ihre Haltung zu ihm zu ändern und sich sein kostbares Pfund schenken zu lassen - vielleicht durch dich oder durch mich.

Jesus brennt darauf, alle Menschen durch seine Liebe zu gewinnen. Was er dafür investiert hat, das erzählt Matthäus jetzt in der Fortsetzung seines Berichts: Nachdem er dies gesagt hatte, wanderte er weiter, um nach Jerusalem hinaufzuziehen. Dort gibt er am Kreuz sein Leben hin für alle. Mit seiner Hingabe bis in den Tod hat er uns gedient. Er ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele (Mk 10,45). Das ist der Herr, dem wir als seine Knechte und Mägde dienen. Daran erinnern wir uns, wenn wir sein Mahl miteinander feiern. Wir teilen das Brot und trinken aus dem Kelch zu seinem Gedächtnis. Denn sooft wir von diesem Brot essen und aus dem Kelch trinken, verkünden wir den Tod des Herrn, bis er kommt (1 Kor 11,26). Als Gäste am Tisch des Herrn empfangen wir von ihm die Gelassenheit zum Warten und die Kraft zum Handeln - bis er kommt.

Quelle: Josua Buchmüller