Die schnelle Information über eine bemerkenswerte Kirche

Aktualisiert am 20.02.08 14:10 - Redaktion


30.04.99 Schweiz: Über 300 Teilnehmende erhielten Konferenzunterlagen

Jährliche Konferenz der EMK Schweiz-Frankreich (6911 Byte)In diesen Tagen erhielten 333 Delegierte, Gäste, Freunde und Mitarbeitende die Unterlagen für die Jährliche Konferenz (JK) Schweiz/Frankreich der Evangelisch-methodistische Kirche (EMK). Das Berichtsheft umfasst 212 Seiten und wird ergänzt mit weiteren Teilberichten, die entweder schon mit der aktuellen Sendung ausgeliefert wurden, oder bis zur JK noch ausgeliefert werden. Lediglich der "Ausschuss für Soziale Fragen" (KA24) macht seinen Bericht an die JK der Internetgemeinde zugänglich.   
In diesem Jahr tagt die JK vom 26.-30. Mai 1999 auf St.Chrischona bei Basel. Sie
umfasst Gemeindebezirke in der Schweiz (85), Frankreich (13), Österreich (1) und in Algerien (3). Die algerischen Gemeinden tagen unabhängig von der JK Schweiz/Frankreich als "Distrikt Nordafrika". Die ganze Tagung der JK wird simultan ins Französische übersetzt. Die Delegierten setzen sich zu gleichen Teilen aus Geistlichen und Laien zusammen.
Die JK entspricht in ihrer Funktion der Generalversammlung eines Vereins. Im kirchlichen Umfeld kann sie am ehesten mit einer Synode verglichen werden. Weiter ist sie die aussendende Instanz für die vollzeitigen Mitarbeitenden. Den Vorsitz hält Bischof Heinrich Bolleter. Weitere Informationen zur JK gibt es unter http://www.umc-europe.org/jk/.

Quelle: EMKNI

29.04.99 CPT: Eine weltweite Kirche auf der Suche nach einer effektiven und zeitgemässen Struktur

"Wenn der Bericht des Connectional Process Teams (CPT) an der Generalkonferenz angenommen wird, dann würde das die Evangelisch-methodistische Kirche total verändern, und das im positiven Sinn." Das sagte Bischof Heinrich Bolleter anlässlich der Präsentation des CPT-Berichts an der Pfarrversammlung auf dem Hasliberg.
Das CPT wurde von der Generalkonferenz 1996 eingesetzt. Ihm wurde ein Bündel von 13 Aufgaben zugewiesen. Diese Aufgaben lassen sich in drei Bereiche zusammenfassen:
1. Förderung der Mission der Kirche insbesondere auf der Ebene der Gemeindebezirke und der Jährlichen Konferenzen (JK).
2. Vorschläge für neue Wege der Organisation und der Entscheidungsfindung auf den verschiedenen Ebenen kirchlicher Arbeit unter Beibehaltung des connexionalen Prinzips.
3. Neuorganisation der internationalen Struktur der UMC mit dem Ziel, diese auch für die affiliierten und autonomen Kirchen zu öffnen.
Mit dem Hintergrund dieses Auftrags soll das CPT einen Prozess der Veränderung der United Methodist Church (UMC) vorantreiben, begleiten und leiten. In den vergangenen drei Jahren hat das CPT Anhörungen, Studien und Gesprächsprozesse auf allen Ebenen der Kirche durchgeführt. Daraus ist ein Bericht mit 40 Seiten entstanden, welcher vom Februar 1999 bis Juli 1999 zur Vernehmlassung ausgesandt ist. Der Originaltext kann unter http://www.umc.org/cpt/ eingesehen werden, eine nichtautorisierte deutschsprachige Kurzfassung findet sich unter http://www.umc-europe.org/umc/documents/cpt/fr-cpt-d.htm.
Unter den Ansätzen und Perspektiven für die Veränderung sind besonders die "covenant councils" bemerkenswert. Darunter versteht man "Bundesräte" oder "runde Tische" für geistliche und prophetische Leiter und Leiterinnen, die auf allen Ebenen geschaffen werden sollen. Sie dienen dem Dialog und dem geistlichen Wachstum, dem stärken der Leiterschaft mit dem Ziel der Mission. In diesen "covenant councils" wird es keine Mehrheits- sonder Konsensbeschlüsse geben. Einige Bischöfe in den USA haben ihre Jährlichen Konferenzen (Synoden) in diesem Jahr bereits mit diesen Gefässen durchgeführt und festgestellt, dass dabei die wesentlichen Fragen bevorzugt besprochen werden. Jedoch konnten in diesen Konferenzen oft nur 50 Prozent der Geschäfte getätigt werden.
Das CPT unterbreitet im Bericht u.a. folgende Empfehlungen:
Die "Generalkonferenz" (GK) soll sich nur noch mit den Dingen befassen, welche global und connectional sind (Verfassung, Lehre und theologischer Auftrag, grundlegende soziale Grundsätze, das geistliche Amt, die Organisation der Gesamtkirche und die ökumenischen Fragen auf Weltebene).
Jede Jährliche Konferenz (JK) soll vier Personen delegieren, und keine Region (Afrika, Europa, USA, Philippinen, Asien oder evtl. auch Lateinamerika) soll mehr als 50% der Stimmen haben. Insgesamt geschähe aufgrund dieser Vorgaben eine zahlenmässige Verkleinerung der GK um ca. 50 Prozent. Es soll einen globalen Covenant CounciI geben, in dem alle bisherigen internationalen Funktionen der Boards (GBGM, GBHEM, GBOD, UMPH) eingebracht werden. Die Bischöfe sollen an der Generalkonferenz geweiht werden.
Die "Zentralkonferenz" (ZK) soll nicht mehr die ihrer Autorität unterstellten Teile der Kirchenordnung adaptieren, sondern sie selber frei gestalten. In den USA soll eine eigene ZK für Nordamerika gegründet werden. Die ZK wird weiterhin ihre Bischöfe wählen und für die Entwicklung solcher Führungskräfte verantwortlich sein.
Die "Jährliche Konferenz" (JK) bleibt im Grundsatz die "grundlegende Körperschaft" der UMC. Zugleich aber wird deutlich gemacht, dass die Konferenz nicht Selbstzweck ist, sondern die Arbeit der Gemeinden und Gruppen vor Ort fördern soll. Pastorale und missionarische Grundsatzfragen sollen an der JK besprochen werden. Die Energie der JK soll auf die Bildung neuer Gemeinden und Dienstgruppen ausgerichtet werden. Ein Covenant CounciI soll zu einer partizipatorischen und zugleich zielgerichteten Leitung verhelfen. Auch die Pfarrerinnen sollen in so genannten Covenant Groups einander im Dienst ermutigen und stärken. Überhaupt soll der Bund der Ordinierten gestärkt werden. Die Pfarrer im Ruhestand würden jedoch vier Jahre nach ihrem Eintritt in den Ruhestand Sitz und Stimme in der JK verlieren. Auch hier soll die Beziehung zur lokalen Gemeinde den Vorrang bekommen.
Die örtliche Gemeinde (der Bezirk) soll die vielen Aspekte des gemeindlichen Lebens und die missionarischen Ansätze in einem Covenant CounciI besprechen und von dort die Verantwortung in die Arbeitszweige delegieren.
Nach der Vernehmlassung wird der Bericht des CPT an die Generalkonferenz gehen. Es ist anzunehmen, dass die Generalkonferenz 2000 den Bericht des CPT entgegennehmen wird, um dann neue Gremien für die Realisierung einzusetzen. Der Bischofsrat könnte eine führende Rolle in der Entwicklung für die Zukunft übernehmen. Es zeigt sich jedoch schon im laufenden Vernehmlassungsverfahren, dass die Unterstützung des Berichtes nicht einhellig ausfallen wird.

Quelle: EMKNI – Heinrich Bolleter

29.04.99 Schweiz: Das Hotel Viktoria steht vor einem Direktionswechsel

Im Dezember 1998 hat ein neu gebildeter Stiftungsrat des Hotels Viktoria in Hasliberg-Reuti, bestehend aus erfahrenen Fachkräften aus verschiedensten Wirtschaftsbereichen, seine intensive Arbeit aufgenommen. Im Rahmen einer neuen Dienstzuweisung wird sich der derzeitige Direktor Peter Siegfried Ende Oktober 1999 aus dem hektischen Hotelalltag verabschieden und nochmals eine neue Herausforderung annehmen. Der Stiftungsrat wünscht ihm und seiner Gattin einen guten Übergang vom Hotelleben in die angestammte Berufung als Pfarrer der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK). Aus der Verbundenheit von Peter Siegfried mit der Viktoria und den Aktivitäten des neuen Stiftungsrats entstand unter dem Arbeitstitel "Ablösungsprozess mit Qualität" ein Projektteam, das die Zeit bis zum Arbeitsbeginn der neuen Hotelleitung sorgfältig überbrücken wird. Das bisherige Leitmotiv der Viktoria, Gäste exzellent zu beherbergen und christliche Werte erleben zu lassen, gilt heute und in Zukunft. Der Kirchenvorstand der EMK, Stiftungsrat, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der "Viktoria" danken Peter und Therese Siegfried an dieser Stelle für ihre engagierte und uneingeschränkte Kooperation in dieser bevorstehenden Übergangsphase.
Das Dreistern-Hotel hat eine Zukunft. Eingebettet in die bezaubernde Landschaft mit einzigartiger Alpenrundsicht, blickt es auf eine traditionsreiche Geschichte zurück. Das international bekannte und beliebte Haus wurde im Laufe der Jahre ständig erweitert, auf zeitgerechten Stand gebracht und präsentiert sich heute mit hervorragender Infrastruktur und angenehmem Ambiente.
Die internationale Gästeschar wird nicht nur gastronomisch und mit der Erholung dienenden Leistungen verwöhnt, sondern zusätzlich steht allen Interessierten eine Plusleistung besonderer Art offen: Geistlicher Dienst und Fürsorge, Konzerte, Andachten und Seelsorge. Als Stiftung der EMK der Schweiz geführt, weist das Haus seit Jahren eine überdurchschnittliche Belegung durch Gäste auf, die Erholung, Entspannung sowie Besinnung suchen und hier auch finden. Unter der jahrelangen Leitung von Pfarrer Peter Siegfried, von seiner Frau Therese tatkräftig unterstützt, erlebte das Hotel grosse Veränderungen durch Umbau, Erweiterung und Modernisierung.
Schwierige Phasen sind der Hotellerie- und Tourismusbranche nicht fremd. Auch die Viktoria musste im Verlauf ihrer langen Geschichte diese Erfahrung machen und in jüngster Zeit lernen, damit umzugehen. Mit griffigen, pragmatischen Strategien und Zielsetzungen sind die Weichen für die Zukunft gestellt.
Auf http://www.viktoria.ch kann man das Hotel per Internet "besuchen".

Quelle: Stiftungsrat des Hotels Viktoria – Theo Rickenbacher, Präsident ad interim

26.04.99 Schweiz: Sonntagsgottesdienst in fester Hand der Pfarrer

Bei einer Umfrage zur Freiwilligenarbeit in der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in der Schweiz und Frankreich zeigte sich, dass der Sonntagsgottesdienst, ja das gottesdienstliche Feiern insgesamt, noch immer in fester Hand der Pfarrerinnen und Pfarrer ist.
54 BezirkslaienführerInnen beantworteten den Fragebogen. Davon weisen 48 den Pfarrer als verantwortlich für die Gottesdienstthemen aus, 32 sagen, der Pfarrer sei grundsätzlich für die Gottesdienstgestaltung zuständig, und auch bei der Seelsorge übernimmt in 32 Gemeinden der Pfarrer die volle Verantwortung. Nur wenn es um Lobpreisformen in Gottesdiensten geht, sind die PfarrerInnen mit 18 gegenüber 26 Laien(gruppen) im Hintertreffen.
Die Auswertung der Umfrage wird ein Schwerpunktthema der Jährlichen Konferenz (Synode) der EMK Schweiz-Frankreich sein (siehe: http://www.umc-europe.org/jk/). Der besondere Augenmerk gilt dabei der Zusammenarbeit der freiwilligen und bezahlten MitarbeiterInnen in den Gemeinden. Gefragt wird etwa:
Was gibt es zwischen der ehrenamtlichen und der vollzeitlichen kirchlichen Mitarbeit? Wie sieht es mit der Entlohnung von ehrenamtlichen Mitarbeitenden aus?
Wie kann die Kompetenzaufteilung zwischen Pfarrer und Gemeinde besser geklärt und gehandhabt werden?

Quelle: EMKNI

23.04.99 Schweiz: Jungschar mit neuem Präsidenten und neuen Richtlinien

Die "Jungschar" der Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) hat ein neues Gesicht erhalten. Am 20. März um etwa 22.00 Uhr ist das Kind zur Welt gekommen. "Jungschar 2000" wurde mit der einstimmigen Annahme der Richtlinien geboren. Nun muss nur noch die Jährliche Konferenz den Richtlinien zustimmen, doch die Jungschar ist zuversichtlich, dass dies geschehen wird.
Die grössten Vorteile für die Ortsjungscharen liegen darin, dass die einzelnen Jungscharteams in Zukunft durch die Regionalleitungen wesentlich besser betreut werden, die Schulung optimiert wird und jedes Jahr an einem Schwerpunktthema gearbeitet wird. Für das Jahr 2000 ist das erste Thema geplant: "Ohne Halt in die Zukunft", so heisst es, und es behandelt die persönliche Beziehung zu Gott.
Der Konvent verabschiedete an diesem Samstag auch den alten Präsidenten Thomas Humbel, Pfarrer in Stäfa, und wählte Matthias Bünger, Pfarrer in Worb, zum neuen Präsidenten des Jungscharwerks. Die Einstimmigkeit bei der Wahl ist ein Zeichen für das Vertrauen, das die Jungschar auf dem Weg in die Zukunft in ihn hat. Thomas Humbel wurde ganz herzlich für seinen Dienst in der Jungschar in den vergangenen sieben Jahren gedankt.

Quelle: Kirche+WeltLukas Fankhauser

23.04.99 Schweiz/Frankreich: Die JK mit neuer Homepage

Jährliche Konferenz der EMK Schweiz-Frankreich (6911 Byte)Die Jährliche Konferenz (JK) der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Schweiz/Frankreich, die unter dem Thema "bis er kommt" vom 26.-30. Mai 1999 in Basel/St.Chrischona tagen wird, kann auch in diesem Jahr wieder über das Internet mitverfolgt werden. Die völlig neu gestalteten Seiten unter http://www.umc-europe.org/jk/ bieten schon heute einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Themen und Termine. Doch auch "live" kann man an der JK teilnehmen. Die meisten Sitzungen der rund 320 Delegierten sind öffentlich. Und einzelne Anlässe sind extra für ein breiteres Publikum konzipiert, wie z.B. die Donnerstagabendveranstaltung zu "Jüdischen und christlichen Messiaserwartungen", mit jiddischen Liedern von Jitzchak Ben Feinstein (Theophil Spoerri). Auch wie immer öffentlich ist der Höhepunkt der JK, der Konferenzsonntag mit der Ordination von DiakonInnen und Ältesten (VikarInnen und PfarrerInnen), mit Gospelmusik von Malcom Green und einem Talk mit Professor Dr. Lukas Vischer.

Quelle: EMKNI

16.02.99 Schweiz: Einladung zur Jährlichen Konferenz der EMK Schweiz und Frankreich

Jährliche Konferenz Schweiz-Frankreich (6911 Byte)In diesen Tagen erhielten die Delegierten an die Jährliche Konferenz (JK) der "Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Schweiz und Frankreich" die Anmeldeunterlagen. Die rund 320 Delegierten und  Gäste, je zur Hälfte Geistliche und Laien, werden vom 26. bis 30. Mai 1999 in den Räumen von St. Chrischona/Bettingen bei Basel über das Geschick der Kirche im vergangenen und folgenden Jahr beraten. Thematisch wurde der Schwerpunkt, passend zur bevorstehenden Jahrtausendwende, auf die Erwartung der Wiederkunft Christi gelegt.
Die Verhandlungen der JK sind öffentlich und können mit Ausnahme der geschlossenen Sitzung vom Donnerstagmorgen von interessierten Personen verfolgt werden. Besonders eingeladen wird zu speziellen, öffentlichen Veranstaltungen. Am Donnerstag, von 20.00 - 21.30 Uhr geht es in der Clarakirche um "Jüdische und christliche Messiaserwartungen" Die drei Kurzreferate von Prof. Dr. Ernst Ludwig Ehrlich, Pfarrer. Michael Raith und Pfarrer. Christoph Meister werden passend ergänzt durch Jiddische Lieder von Jitzchak Ben Feinstein (Theophil Spörri). Am Freitag von 21.00 bis 21.30 Uhr wird der Sitzungstag mit Sylvia Wilhelm an der Orgel und Ursula Arnold an der Panflöte in einer "Kleinen Abendmusik" ausklingen.
Höhepunkt ist wie an jeder JK der Konferenzsonntag, an dem um 10.00 Uhr der "Ordinationsgottesdienst mit Dienstzuweisungen" auf St. Chrischona gefeiert wird. Am Nachmittag findet um 14.15 Uhr ein "emk-Talk" mit Prof. Dr. Lukas Vischer, Genf zum Konferenzthema "Bis er kommt" statt, musikalisch bereichert von Liedern des Gospelsängers Malcolm Green, St. Gallen und einem regionalen Gospelchor. Natürlich wird an diesem Tag auch für Kinder und Jugendliche viel geboten.
Für weitere Informationen stehen Pfarrer Robert Budry, General Guisan-Strasse 121, CH-4054 Basel, Tel./FAX +41 (061) 302 46 53, e-mail: robert.budry@umc-europe.org oder der Sekretär der JK, Thomas Humbel, e-mail jk@umc-europe.org gerne zur Verfügung.

Quelle: EMKNI