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Aktualisiert am 20.02.08 13:31 - Redaktion


Jährliche Konferenz Schweiz-Frankreich 1999 (6403 Byte)
Evangelisch-methodistischen Kirche Schweiz/Frankreich – Mittwoch, 26. Mai 1999

Konferenzinformationen finden sie in deutscher Sprache
Pour des raisons techniques, la version française sera diffusé à compter de mardi le 1er juin. Nous vous présentons nos excuses.


20.00 Uhr Schweiz: Die Ingredienzien eines Konferenz-Eröffnungsgottesdienstes

Konferenzteilnehmende am Eröffnungsgottesdienst (9960 Byte)Musik der Gruppe "Les Asonsörs" zwischen Jazz und Klassik, ein in sechs Teile zerborstenes Holzkreuz an der Wand des Tagungsraumes, ein gedeckter Abendmahlstisch und viele Abendmahlshelferinnen und -helfer, eine gepflegte Predigt von Josua Buchmüller, einige Gottesdienstversatzstücke in französischer Sprache und die Übersetzung der deutschen Beiträge auf Französisch, zu hören wie es erst hiess, auf Kanal Pfarrer Josua Buchmüller bereitet sich auf seine Predigt vor (8436 Byte)2, dann nach einiger Zeit die Korrektur: "auf Kanal 1", und Distriktsvorsteher Urs Eschbach, der ruhig und konzentriert durch den Anlass führte, das waren die Ingredienzien eines gelungenen Konferenzauftakts der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Schweiz-Frankreich. Am Mittwochabend, vor versammelter Konferenzgemeinde und vielen Gästen begeisterten vor allem die Predigt und die musikalischen Beiträge der aus vier Musikern und einer Musikerin bestehenden Gruppe "Les Asonsörs". Jazzelemente in mittelalterlichen Klangbildern, auf sensible Weise vorgetragen, hätten eine Zugabe verdient. Aber auch klassische Stücke und die Begleitung der Lieder wurden virtuos vorgetragen. Und auch die Predigt von Josua Buchmüller ist es wert, wieder in die Hand genommen und gelesen zu werden. Wir werden sie in den kommenden Tagen auf der Homepage der Jährlichen Konferenz (JK) bereitstellen: http://www.umc-europe.org/jk/.

Quelle: EMKNI

20.00 Uhr Schweiz: Bischof und Frau mit Aufenthalt in Gefängniszelle beschenkt

Etwas Besonderes liessen sich die Basler Gemeinden der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) einfallen, um Bischof Heinrich Bolleter und seine Frau Martha anlässlich der Jährlichen Konferenz der EMK Schweiz/Frankreich (Synode) in Basel und auf St. Chrischona zu begrüssen. Sie schenkten dem Paar ein Wochenende in Basel, damit es den beiden nicht so gehe, wie an vielen Konferenzorten. Oft finden die Delegierten, und besonders der Bischof, kaum Zeit, den Ort überhaupt zu erkunden. Übernachten werden die beiden an einem frei zu wählenden Wochenende in einer Gefängniszelle des Lohnhofs, dem ehemaligen Gefängnis und heutigen Hotel, mitten in der Stadt Basel gelegen. Hinzu kommen noch weitere Attraktionen wie der Besuch im Beyelermuseum, oder einer Fährefahrt über den Rhein. Damit erhielt der Bischof und seine Frau ein wirklich lohnenswertes Geschenk, um als Zürcher der Basel Kultur mehr Verständnis abgewinnen zu können. Zwischen Zürich und Basel besteht eine durch vielfältige Aktionen genährte Konkurrenz, bei dem die eine Region die andere zu überbieten versucht.
Die grosse Fasnachtstradition der Baseler kam allen Konferenzteilnehmenden zugute. Sie wurden mit einem Schnitzelbank der feinsten Art aus der Feder von G. Schaffner begrüsst, der seine Dichtkunst auch gleich selbst vortrug. Wir werden den Text voraussichtlich auf der Homepage der Jährlichen Konferenz (http://www.umc-europe.org/jk/) zur Verfügung stellen, für alle, die daran interessiert sind und sich vom Basler Dialekt nicht abhalten lassen.

Quelle: EMKNI

09.00 Uhr Schweiz: Heute beginnt die Jährliche Konferenz Schweiz/Frankreich der EMK

Heute beginnt die Jährliche Konferenz (JK) Schweiz/Frankreich der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) mit ihrer Tagung in Basel, St. Chrischona. Die JK ist vergleichbar mit einer evangelisch-reformierten Synode und ist paritätisch zusammengesetzt. Je die Hälfte der Delegierten sind PfarrerInnen und Laiendelegierte. Der Vorsitz liegt in der Hand von Bischof Heinrich Bolleter, der kürzlich sein 10-jähriges Amtsjubiläum feiern konnte.
Anlässlich der JK Schweiz/Frankreich wird EMKNI und EEMNI täglich von den Verhandlungen und Ergebnissen der JK berichten. Bis zum kommenden Sonntag finden Sie hier also keine internationalen News, die nicht in irgend einem Zusammenhang mit den Verhandlungen der JK 99 stehen. Dafür werden wir mindestens dreimal täglich (am Sonntag weniger) die Seiten updaten und entsprechend oft auch die Mailinglisten aktualisieren. Wir hoffen auf ihr reges Interesse. Besuchen sie uns doch auch auf der Internetseite der JK Schweiz/Frankreich unter: http://www.umc-europe.org/jk/.
Damit Sie Sich über die Funktion der JK näher informieren können, finden sie im Folgenden das im letzten Jahr an der JK in Belp angenommene Leitbild:

 

Unser Auftrag als Jährliche Konferenz der EMK

...so sind wir viele ein Leib in Christus. Römer 12,5

Wir leiten als Konferenz die EMK Schweiz-Frankreich.

  • Wir prägen als Konferenzmitglieder unsere Kirche mit.
  • Wir legen die Richtung fest, in die wir miteinander gehen wollen.
  • Wir entscheiden gemeinsam und geben unserer Kirche Gestalt für morgen.
  • Wir orientieren uns an der in Jesus Christus gelebten Gnade Gottes.

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Was wir tun:

Wir stellen uns den Fragen der Zeit und geben geistliche Impulse.

  • Wir erarbeiten Visionen, wie unser Glaube heute weitergegeben werden kann.
  • Wir appellieren und protestieren, wir solidarisieren uns mit Armen, weil ihnen Gott nahe ist.
  • Wir formulieren deutliche Stellungnahmen.
  • Wir empfangen und geben Impulse für ein von Gottes Geist bewegtes Leben.
  • Wir geben Hilfen für ein christlich-ethisches Handeln.

Wir senden Frauen und Männer mit dem Evangelium in die Welt.

  • Wir senden Frauen und Männer in Dienste.
  • Wir sorgen für ihre Aus- und Weiterbildung.
  • Wir beauftragen Frauen und Männer mit dem Predigtamt. Wir stärken sie.
  • Wir ermutigen einander und unsere Gemeinden zur Nachfolge Christi.

Wir berichten und informieren zur aktuellen Lage.

  • Wir berichten über die Lage unserer Gemeinden und stärken sie für ihren Dienst in der Gesellschaft.
  • Wir lassen uns informieren über unsere diakonischen und sozialen Werke, die Gottes Barmherzigkeit in der Welt sichtbar machen.
  • Wir hören die Arbeitsgruppen und arbeiten mit ihren Ergebnissen.
  • Wir sind Teil des Leibes Christi und nehmen Anteil an seiner weltweiten Kirche.
  • Wir informieren uns über Vorgänge in der Weltgesellschaft.

Wir haushalten mit den uns anvertrauten materiellen Gaben.

  • Wir geben öffentlich Rechenschaft über uns anvertraute Gaben.
  • Wir bauen, verwalten, kaufen und verkaufen in gemeinsamer Verantwortung.
  • Wir sorgen für Solidarität zwischen schwachen und starken Gemeinden.

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Wie wir arbeiten:

Wir haben eine hohe Arbeitskultur.

  • Wir lernen gemeinsam an Modellen und Ereignissen.
  • Wir pflegen Auseinandersetzung, Meinungsbildung und eine gesunde Streitkultur.
  • Wir werten unsere Arbeitsweise und ihre Wirksamkeit regelmässig aus.
  • Wir finden in Mehrsprachigkeit und verschiedenen Kulturen Gottes Reichtum.
  • Wir halten uns an Wesleys geistliche Regel: Im Wesentlichen Einheit, in anderen Dingen Vielfalt, über allem aber Liebe.

Wir haben in unserer Arbeit Zielgruppen vor Augen.

  • Wir befähigen mit unserer Arbeit die Mitglieder der Kirche für ihren Dienst in der Welt.
  • Wir haben die Menschen im Blick, die ohne Verbindung zu Christus leben.
  • Wir schenken unseren Gemeinden und ihrem Aufbau viel Aufmerksamkeit. Sie sind in unserer Zeit lebendige Brücken zu den Mitmenschen.

Wir setzen uns konkrete Ziele in der Arbeit.

  • Wir setzen Schwerpunkte in der Arbeit mit den Berichten.
  • Wir fragen uns, wo wir stehen und wohin wir wollen. - Wir schauen voraus und wagen Veränderungen.
  • Wir setzen uns als JK Ziele, die konkret und überprüfbar sind.
  • Wir haben in jeder Arbeitsgruppe konkrete Ziele. - Wir überprüfen, ob wir gesetzte Ziele erreichen.
  • Wir verfolgen gesetzte Ziele über mehrere Jahre hinweg und entwickeln sie weiter.

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Connexio - eine Verbindung von Christus geschaffen.

  • Wir sind lebendige Teile am Leib Christi.
  • Wir leben und feiern miteinander.
  • Wir wissen uns eingebunden in unsere weltweite Kirche.
  • Einer trage des anderen Last (Gal. 6,2) gehört zur Gestalt unserer Kirche.

Quelle: EMKNI