Die schnelle Information über eine bemerkenswerte Kirche

Aktualisiert am 20.02.08 13:59 - Redaktion


Jährliche Konferenz Schweiz-Frankreich 1999 (6403 Byte)
Evangelisch-methodistischen Kirche Schweiz/Frankreich – Sonntag, 30. Mai 1999

Konferenzinformationen finden sie in deutscher Sprache
Pour des raisons techniques, la version française sera diffusé à compter de mardi le 1er juin. Nous vous présentons nos excuses.


02.06.99 Nachtrag: Ordinationspredigt von Bischof Bolleter

Nun ist die Ordinantionspredigt von Bischof Bolleter auch in deutscher Sprache verfügbar. Sie finden diese unter den Dokumente und Unterlagen der Jährlichen Konferenz (JK) der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Schweiz-Frankreich 1999, auf der Homepage http://www.umc-europe.org/jk/.

Quelle: EMKNI

02.06.99 Nachtrag: Grusswort der Norddeutschen Jährlichen Konferenz

Pastor Jürgen Woithe nahm als Gast aus der Norddeutschen Jährlichen Konferenz an der Tagung der Evangelisch-methodistischen Kirche Schweiz-Frankreich teil. In seinem Grusswort schreibt er:

"Liebe Geschwister der Jährlichen Konferenz Schweiz / Frankreich
Im Namen der Norddeutschen Jährlichen Konferenz (NJK) überbringe ich Ihnen herzliche Grüsse. Ich freue mich, diese Tage in Ihrer Mitte verbringen zu können.
Die 7. Tagung der NJK fand vor 5 Wochen in Hamburg statt und stand unter dem Thema: "Kinder in die Mitte". Uns wurde dabei bewusst gemacht, wie wichtig Kinder in unserer Gesellschaft sind, und wie wenig sie be- und geachtet werden. Besonders ein Projekt - und Studientag zum Konferenzthema, u.a. mit einer Podiumsdiskussion mit der Hamburger Sozialsenatorin, liess uns das Thema anschaulicher werden.
Betroffen machte uns der diesjährige Bericht unseres Konferenzstatistikers, der berichtete, dass sich Ende vergangenen Jahres rund 17.000 Personen zu unserer Kirche im Raum der NJK hielten. Dies sind rund 400 Personen weniger als noch im Jahr davor. Im Dezember 1998 bestand unsere Konferenz aus 82 Bezirken. Doch nur in 8 Bezirken besuchten im Durchschnitt mehr als 100 Menschen den Sonntagsgottesdienst. Es gab aber auch erfreuliches zu berichten:
- Im Berliner Distrikt konnte ein Neulandprojekt in Oranienburg begonnen werden.
- Im Essener Distrikt gründete die Konferenz den neuen Bezirk Braunfels.
- Im Hamburger Distrikt ist das Spielplatzprojekt unserer Kirche im Sternschanzenpark ein erfolgreiches Projekt.
Einladen möchten wir Sie als NJK alle ganz herzlich zur Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover und in das "Wesley-Cafe" der dortigen Johanneskirche, in dem methodistische Besucher aus aller Welt erwartet werden. Zudem sehen wir in diesem Projekt auch eine grosse missionarische Chance während der Tage der Ausstellung.
'Bis er kommt...' - Ich wünsche Ihnen allen Gottes Segen für die Konferenz und den Mut, bei erfreulichen und weniger erfreulichen Ereignissen treu zu wirken 'bis der Meister kommt'.
Ihr Pastor Jürgen Woithe"

Quelle: EMKNI

02.06.99 Nachtrag: Grusswort der Ostdeutschen Jährlichen Konferenz

   Norbert Lötzsch nahm als Gast aus der Ostdeutschen Jährlichen Konferenz an der Tagung der Evangelisch-methodistischen Kirche Schweiz-Frankreich teil. In seinem Grusswort schreibt er:

"Lieber Bischof, liebe Schwestern und Brüder
Gern erfülle ich den Auftrag, Ihnen die herzlichsten Grüsse von der Ostdeutschen Jährlichen Konferenz (OJK) zu überbringen und Ihnen zu Ihrer Tagung Gottes reichen Segen zu wünschen.
Die OJK wird vom 9. - 13. Juni 1999 unter dem Thema '...denn ihnen gehört das Reich Gottes - Kinder, Armut und das Evangelium' tagen.
Eine besondere Herausforderung für unsere Konferenz ist das soziale Umfeld in dem sie lebt und ihren Dienst tut. Nach 40 Jahren kommunistischer Diktatur ist die kirchliche Sozialisation der Menschen in Ostdeutschland sehr gering. In unserer Region liegt die Arbeitslosigkeit zwischen 15 und 20 Prozent. Wer dagegen Arbeit hat, muss oft an sechs Tagen in der Woche mehr als zwölf Stunden arbeiten. Aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Situation, niedriger Löhne und hoher Abgaben scheint eine Verteilung der durchaus vorhandenen Arbeit nicht möglich. Diese absurde Situation spiegelt sich auch in der EmK wieder: Auch in der Kirche lastet die Arbeit auf wenigen Schultern. In den Gemeinden gibt es nicht so viele Arbeitslose. dafür viele, die beruflich überlastet sind. Gemessen an der Zahl der Gemeinden haben wir zu wenig hauptamtliche Mitarbeiter. So ist 'Ehrenamtliche Mitarbeit' auch für uns ein brennendes Thema, allerdings unter anderen Aspekten als bei Ihnen. Unter den sozialen Schieflagen leiden besonders die Kinder. Dabei ist ihre 'Armut' nur zum Teil materieller Natur. Perspektivlosigkeit und Mangel an Geborgenheit prägen die junge Generation. Ich bin selbst gespannt, wie wir als Kirche diesen komplexen Problemen begegnen werden.
Für die freundlich Aufnahme in Ihrer Mitte danke ich Ihnen herzlich.
Ihr Norbert Lötzsch"

Quelle: EMKNI

01.06.99 Nachtrag: Dienstzuweisungen

In der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) erhalten die Pfarrerinnen und Pfarrer ihren Dienstort durch die Jährliche Konferenz (JK), zugewiesen. Regelmässig bedeutet das für einzelne Geistliche, dass sie in den Wochen nach der JK ihr Hab und Gut in ein Möbelauto verladen und sich an einen neuen Arbeitsplatz begeben. Wie sich das "Versetzungskarussell" in diesem Jahr dreht, können Sie der Webseite unter http://www.umc-europe.org/jk/dokumente/dienstzuweisungen.htm entnehmen.

Quelle: EMKNI

01.06.99 Nachtrag: Grusswort von Pfarrer Klaus Peter Mathern

Im Folgenden finden sie das Grusswort des Delegierten der Südwestdeutschen Jährlichen Konferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche:

Lieber Bischof, liebe Schwestern und Brüder,
Im Namen und Auftrag der benachbarten Südwestdeutschen Jährlichen Konferenz überbringe ich deren herzliche Grüsse zu Ihrer diesjährigen Tagung, verbunden mit dem Wunsch nach spürbarer Nähe Gottes und guter, geistgewirkter Gemeinschaft!
Das Thema, das Sie für dieses Jahr gewählt haben (" bis er kommt") macht uns neu bewusst: Kirche Jesu Christi ist stets wartende, ist ihren Herrn erwartende Kirche. Sie ist Gemeinschaft derer, die der Verheissung Jesu glauben: "Ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen!" (Joh 16,22). Allein diese Gewissheit hält und trägt - auch und gerade angesichts mancher Unsicherheiten, die uns mitunter bedrücken.
Hoffnung auf den kommenden Herrn ist allerdings nicht ausschliesslich in die Zukunft gerichtet, sondern durchdringt schon heute spürbar unser ganzes Sein - als einzelne wie als Gemeinde und Kirche: Sie spornt uns an zur Ausbreitung der Guten Nachricht von Gottes unermesslicher Liebe - und sie fordert uns heraus, tatkräftig zuzupacken, in der praktischen Hinwendung zu unseren Nächsten "Handlanger der Güte Gottes" zu sein.
Unsere Konferenz in der kommenden Woche steht demgemäss unter dem Thema "Kinder und Armut". Damit bekunden wir unser Interesse, Missstände und Unrecht in unserer Umwelt zu benennen und zu analysieren, aber auch gemeinsam nach Auswegen, nach Abhilfe zu suchen. - Ein weiterer Schwerpunkt unseres aktuellen kirchlichen Lebens besteht etwa in der unterstützenden Begleitung der Kampagne "Erlassjahr 2000" - mit dem Ziel, die Ärmsten der Armen in unserer Welt von zumindest einem Teil ihrer Schuldenlast zu befreien.
Besondere Aufmerksamkeit gilt unserer (der kleinsten deutschen) Konferenz derzeit der engagierten Diskussion um eine eventuelle Veränderung der Konferenzgrenzen. Gemeinsam mit unseren "Nachbarn" verfolgen wir das Ziel, Kräfte zu bündeln und die Arbeit noch besser zu strukturieren. Auf den weiteren Verlauf der Gespräche sind wir sehr gespannt.
Schliesslich noch einmal zurück zu Ihrem Thema: "bis er kommt". - Was kennzeichnet eine hoffnungsvoll wartende Kirche?
- sie ist erfüllt von "(Vor-)Freude auf den ihr vom Ziel her entgegenkommenden Herrn;
- sie ist eine wache, "geistesgegenwärtige" Gemeinschaft, ist "Salz der Erde und Licht der Welt";
- sie ist eine willige, dienstbereite Schar, die zu jeder Zeit ihres Auftrages gewiss ist und diesen mutig und unerschrocken annimmt - gemäss dem Motto:
"Wir woll'n uns gerne wagen, in unsern Tagen der Ruhe abzusagen , die's Tun vergisst. Wir woll'n nach Arbeit fragen, wo welche ist; nicht an dem Amt verzagen, uns fröhlich plagen und unsre Steine tragen aufs Baugerüst." (N. L. Graf von Zinzendorf, 1700 - 1760)
Frankfurt am Main, den 20. Mai 1999 Klaus Peter Mathern

Quelle: EMKNI

16.30 Uhr Schweiz: Begeisternder Gospelchor mit Malcolm Green und, als spezieller Gast, Lukas Vischer

Urs Rickenbacher (am Flügel) mit dem Gospelchor und Malcolm Green (10445 Byte)Malcolm Green liess keinen der anwesenden Gäste unberührt. Mann und Frau wurden von ihm mitgerissen, von seinen Temperament begeistert, von seinem souveränen Interagieren mit den Chorsängerinnen und Chorsängern überrascht. Da war wohl kein Muskel an diesem Mann, der nicht mit seiner Stimme mitzuhalten versuchte, die immer wieder neu die einfache Botschaft der Gospellieder wiederholte, variierte und manchmal geradezu – erstaunlich melodiös – hinausschrie. Die eine Zugabe am Schluss des Konferenznachmittags der Jährlichen Konferenz (JK) der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Schweiz-Frankreich, war eigentlich zuwenig, für das, was der verstärkte Gospelchor der EMK Birsfelden zusammen mit Malcolm Green auf der Bühne bot. Und als die Kinder aus der Kinderkonferenz gegen Schluss des Nachmittags auch noch in den Saal kamen, wunderten sich wohl einige der Kids über die "Action" ihrer Väter, Mütter, Grosseltern und überhaupt dieser sonst so verhalten auftretenden Erwachsenen, die plötzlich wieder das Tanzen entdeckt hatten. Malcolm Green mit dem Gospelchor im Einsatz (10020 Byte)Urs Rickenbacher hatte sicher recht, als er zu Beginn des Anlasses auf die an die Wand projizierte, deutsche und französische Übersetzungen so bekannter Gospel verwies wie "Amazing Grace", "We shall not be moved", "When the saints go marching in" oder "We shall overcome", und meinte, dass wohl, selbst wer diese Übersetzungen nicht verstehen oder lesen könne, sicherlich etwas von der Liebe Gottes spüren werde im Ausdruck und Auftreten der Sängerinnen und Sänger.
Nicht gerade Kontrastprogramm, wohl aber von anderem Schwung war das Gespräch Madeleine Bählers mit Dr. Lukas Vischer, einem bekannten Repräsentanten der ökumenischen Bewegung und unermüdlichen Werber für einen ökologisch verträglichen Lebensstil der Christen und Kirchen. Auch Lukas Vischer gelang es, auf seine Art mitzureissen. Seine Voten forderten zum Nachdenken heraus. Angesprochen auf die Rückwärtsausrichtung der Kirchen erzählte er eine kleine Geschichte vom dänischen Königshof. Dort fand der König mitten auf der Wiese eine Wache, die irgendetwas zu bewachen schien. Gefragt, was der Wehrmann hier tue, verwies dieser auf einen Auftrag der Prinzessin aus dem vergangenen Frühjahr, als die ersten Krokusse zu blühen begannen. Damals habe die Prinzessin befohlen, man solle den ersten blühenden Krokus durch eine Wache vor dem Gepflücktwerden bewahren. Nur sei vergessen gegangen, die Wache nach dem verblühen der Pflanze wieder abzuziehen. Genau so würden die Kirchen oft Dinge am falschen Platz bewachen, meinte Vischer. Besser wäre es, die Kirchen würden sich für eine widerstandsfähige Sozialordnung einsetzen. Denn unsere Gesellschaft befinde sich in einem inneren Widerspruch. Dr Lukas Vischer im Gespräch. Im Hintergrund: Madeleine Bähler. (9208 Byte)Wenn wir wollten, würden wir wissen, was zu tun wäre im Blick auf die ökologische Krise, und doch lebten wir so weiter, wie bisher, ohne unser Verhalten zu ändern. Wenn aber Christus komme – und damit spielte Vischer auf das Konferenzthema an – habe alle menschliche Vernunft (oder besser Unvernunft) ausgespielt. Gefordert sei ein christlicher Widerstand als Zeugnis der Liebe Gottes. Gefordert sei ein Lebensstil, der Grenzen und Masse akzeptiere, die Gott den Menschen gesetzt habe, der sich gegen das "Immer-Mehr" richte und der dem "Gebot der Genügsamkeit" neues Gewicht gebe. Erfolg dürfe dabei nie Massstab des Handelns sein. Wir würden wohl nie eine bessere Welt erleben, "bis er kommt". Aber jedes Zeichen, das etwas von Gottes Liebe im Dunkeln spiegelt, sei so etwas wie ein Vorbote seines Kommens. "Entscheidend ist die Treue, mit der wir hier und jetzt seine Gegenwart leben", so Dr. Lukas Vischer.
Auch wenn Dr. Lukas Vischer gelöst wirkte, so war unverkennbar, dass er offensichtlich manuskriptgebunden seine Antworten gab. Irgendwie hatte man den Eindruck, als seien die Fragen den Antworten angepasst formuliert gewesen. Wenn dem so gewesen sein sollte, war es Madeleine Bähler gelungen, nie an den Antworten vorbei zu Fragen. Und das ist schliesslich auch eine bemerkenswerte Leistung, die zurecht mit einem Blumenstrauss an sie – aber auch an Malcolm Green und Lukas Vischer – belohnt wurde.
Der Konferenznachmittag hat damit einen dem Thema "bis er kommt" angemessenen Ausklang gefunden. Die fröhliche, junge, offene Stimmung zeichnete etwas von der Zukunftsorientiertheit auf, die in der Evangelisch-methodistischen Kirche wieder neues Gewicht erhalten hat durch diese Jährliche Konferenz, und bei den Menschen, die der Kirche Leben und Charakter geben bzw. geben werden.

Quelle: EMKNI

13.00 Uhr Schweiz: Vielseitiger, zweisprachiger Ordinationsgottesdienst

Bischof Bolleter ordiniert Rose-May Privet (15903 Byte)Der vielseitige, deutsch-französische Ordinationsgottesdienst der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Schweiz-Frankreich fand grosse Resonanz. Rund 1500 Teilnehmerinnen erwarteten die anregenden Predigten, mitreissenden Lieder und die Ordination von 11 vollzeitigen Mitarbeitenden der EMK auf St. Chrischona bei Basel. Prediger und Studienleiter Reinhard Frische vom Theologischen Seminar auf St. Chrischona grüsste in seinem Votum und erklärte: "Es tut gut am Leben und Feiern anderer Christen bewusst teilzunehmen. Wir Christen leben einfach immer wieder von Fremdbestäubung". Und im Blick auf den Chrischonagründer Spittler rief er auf "zu vereinter Arbeit am Reich Gottes einander die Hände zu reichen. Das tun wir auch mit diesem Gottesdienst."
Die Predigt von Bischof Bolleter über einen Teil der Einsetzungsworte in 1. Kor 11,26 stellte er unter das Motto: "Umkehr zur Zukunft". In drei Punkten führte er seine Gedanken aus: 1. Eine Umkehr zur Zukunft verlangt ein Ablegen der Vergangenheit, 2. Einladen zum Bekennen, und 3. Der aus der Zukunft auf uns zukommende Herr ermutigt uns zur Zukunft.
Besonders anschaulich waren seine Ausführungen zum "2. Einladen zum Bekennen." Als Schüler beschlossen einmal seine Klassenkollegen, ausgerechnet beim Sonntagschullehrer von Heinrich Bolleter Kirschen zu klauen. Er habe sich sofort zum Schmiere stehen beworben, und kaum seien seine Kollegen auf den Baum geklettert, habe er laut gerufen: "Er kommt, er kommt!". Der Erfolg war ihm gewiss, der Kirschendiebstahl beim Sonntagschullehrer verhindert. Doch, so führte Bischof Bolleter aus, zu rufen: Pass auf, er kommt!, sei noch kein Verkündigen der Gnade Gottes. Mit Warnen könne man zwar Unglück verhindern, aber das ist noch keine frohe Botschaft. Wir Christen sind aber berufen, die frohe Botschaft des Heils durch Jesus Christus weiterzugeben.
Die Ordinanden ermutigte Bischof Bolleter, zu ihren Lücken und Grenzen zu stehen. "Gott wird euch Menschen geben, die diese Lücken und Grenzen auffüllen werden." Und er forderte sie und die ganze versammelte Gemeinde auf, das Heil in Christus zu verkündigen, bis er kommt.
Die französische Übersetzung der Predigt findet sich übrigens auf der Homepage der JK unter: http://www.umc-europe.org/jk/. Für die deutsche Version müssen Sie sich bitte noch etwas gedulden.
In feierlichen Momenten der Besinnung auf das Wesentliche der Kirche, wurden 7 Menschen zu DiakonInnen und 4 Menschen zu Ältesten der Evangelisch-methodistischen Kirche ordiniert. Als Diakone ordiniert wurden: Christian Bury, Urs Eichenberger, Martin Epting, Daniel Fischbach, Ueli Frei, Rose-May Privet und Claire-Lise Schmidt. Zu Ältesten ordiniert wurden Sigmar Friedrich, Claude Grunenwald, Hanspeter Minder und Barbara Schär.
Die Dienstzuweisungen der PfarrerInnen wurden erstmals an einer Konferenz nicht verlesen, sonder lagen schriftlich vor. Distriktsweise wurden die Menschen dann ausgesandt ihn ihren Dienst in der EMK. (Wir werden die Liste der Dienstzuweisungen später noch nachtragen.)

Quelle: EMKNI

09.00 Uhr Schweiz: Freundlich mit der Nase draufgestossen!

Wir geben hier eine der freundlichsten Richtigstellungen wieder, die uns erreichten, und mit der wir auch weitere Personen auf eine grammatische Besonderheit hinweisen möchten.

"Ich finde es ganz riesig nett / dass ihr im weltweiten Internet / dem alfa einen Auftritt gegeben.
Ich schreibe es in GROSSEN LETTERN in mein Gedächtnis.
Doch jetzt muss ich wettern. / Merkt es euch endlich, ihr meine Lieben / Das alfa in Bern wird klein geschrieben."
Theo Schaad

Quelle: EMKNI

09.00 Uhr Schweiz: Aus dem Grusswort von Katarina Nikolic, Jugoslawien

Katarina Nikolic (11114 Byte)Die meisten Grussworte von Delegierten anderer Konferenzen lagen der Jährlichen Konferenz Schweiz-Frankreich 1999 in gedruckter Form vor. Hier einmal Auszüge aus dem Grusswort von Katarina Nikolic. Auszüge aus weiteren Grussworten folgen noch.

"Lieber Bischof und liebe Konferenz,
Ich möchte euch herzlich grüssen.
Ich bin Katarina Nikolic, und ich komme aus Jugoslawien, aus einer kleinen Stadt Srbobran. Das ist in der Nähe von Novi Sad. Ich war hier (Anm. d. Red.: in der Schweiz) schon neun Wochen in der Bibelschule Adelboden, im Hotel 'Alpina'. Die ist nun vorbei, und ich bin sehr dankbar, dass ich da sein durfte, weil das ein Erlebnis für mich war, und ein Geschenk von Gott.
Ganz kurz möchte ich euch über den Zustand in meiner Gemeinde berichten, was bestimmt für euch interessant ist.
Meine Gemeinde hat 2 Gruppen, Senioren und die Kinder. Die Senioren sind hauptsächlich meine Verwandten, etwa 7 - 10 Personen, die den Gottesdienst seit mehr als 30 Jahren regelmässig besuchen. Ich bin schon seit 7 Jahren mit ihnen tätig, wofür ich dem Herrgott zu danken habe. Falls in der Zukunft mit Gottes Wille ein grösserer Raum gebaut wird, hoffe ich auch auf ein Wachsen der Gemeinde. Obwohl meine Gemeinde weder schreiben noch lesen kann, strahlen sie für Gott. Meine grosse Freude ist die Erkenntnis, dass die anderen Nationen (Zigeuner, Serben, Ungarn...) auch ein Interesse an der Gotteserlösung und an unserem Gottesdienst zeigen.
Junioren sind etwa 18 - 20 Kinder. Die Kinder sind zwischen 4 - 15 Jahre alt. Meine grösste Freude ist es, wenn ein Kind Jesus Christus als seinen Retter bekennt und ihn in seinem Herzen aufnimmt. Dafür lohnt es sich zu leben! mein Lebensziel ist es, den kleinen Kindern Jesus Christus noch näher zu bringen. ich habe ein grosses Glück, dass die Kinder in meiner Gemeinde Zigeuner sind und alles annehmen, was ihnen die Bibel sagt und den Herrgott akzeptieren.
Samstags versammeln wir uns in meinem Haus und organisieren verschiedene Programme (Spielen, Quiz, Seelsorgerlehre u.a.).
Donnerstags findet das Gebet mit den Senioren statt.
Sonntag Nachmittag findet der Gottesdienst mit den Erwachsenen statt.
Fast keine andere Gemeinde besucht uns, und trotzdem strahlen wir sehr! Es ist dies das Ergebnis einer Gottesliebe, die zu uns durch die Arbeit von Tante Katica Dukai kam, und wir alle sind ihr für ihre Mühe, ihr Verständnis und ihre Geduld sehr dankbar.
Diese Gottesliebe hat mir auch den Aufenthalt in diesem schönen Land ermöglicht, sie bewegt mich, führt mich und stellt für mich den einzigen Weg dar. Dieser Weg ist manchmal sehr schwer und ich möchte ihn nicht gehen. Und dann, wenn ich denke, Gott ist fern, merke ich, dass er mich führt und trägt..."

Quelle: EMKNI