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Aktualisiert am 20.02.08 11:31 - Redaktion

Bericht von der Jährlichen Konferenz 2000 der EMK Schweiz-Frankreich vom Donnerstag, 25. Mai 2000


Jährliche Konferenz Schweiz-Frankreich in Herisau und Niederuzwil vom 24. - 28. Mai 200025.05.2000, 17.00h Schweiz: Viel Veränderung in den Hotels der EMK

Eliane und Markus Müller bei der Ehrung der MitarbeiterInnen vom Freitag, 26.5.2000Markus Müller, scheidender Direktor des Hotels Alpina in Adelboden, eröffnete die Berichtsreihe der Hotels an der der Jährlichen Konferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Schweiz-Frankreich mit einigen Worten zu der Vereinigung SMH (Swiss Methodist Hotels), und betont die Wichtigkeit der Public Relations (PR). Gemeinsam erkennen die angeschlossenen Hotels, dass sie einen großen Vorteil in den Werbekanälen der EMK haben, wobei auch hier die "Mund-zu-Mund-Propaganda" die Beste ist. Im Rahmen der SMH treffen sich die Leiter und Präsidenten sowie in verschiedenen Fachgruppen das Personal der angeschlossenen Hotels.
Die Genossenschaft Ferien- und Familienhotel Alpina Adelboden kann von einem guten Jahresabschluss berichten. Nach 34 Jahren gibt Markus Müller nun die Leitung an seinen Sohn René Müller weiter. Für sein Engagement wird Markus Müller mit einem herzlichen Applaus gedankt.
Das Centre de Vacances Landersen im Elsass kann von einem guten Fortschritt der Bauarbeiten berichten. Im Elsass sind im vergangenen Jahr die Hälfte der Ferienheime und Hotels geschlossen worden. Umso dankbarer ist Willy Funtsch, der den Bericht vertrat, über die zurzeit gute Auslastung.
Zum ersten Mal wird von der Backpackers Villa in Interlaken berichtet. Die Jahresbelegung von 45% lag deutlich über den budgetierten 36%. Verbesserungen sind vor allem im Winter nötig, da dort momentan die Belegung viermal tiefer liegt als im Sommer. Die Gästeschar ist bunt gemischt. Über die Hälfte kommen aus Nordamerika, nochmals ein Drittel aus der Schweiz und Deutschland, und daneben machen Menschen aus 30 anderen Nationen Halt in der "Villa unter den Herbergen". Eine Herausforderung ist und bleibt die Begleitung der Gäste auch auf ihrer inneren Reise.
Auch das Hotel Artos in Interlaken kann von einem guten Jahr berichten. In der Direktion gibt es einen Wechsel: Peter und Ruth Baur geben die Leitung weiter an Lea und Markus Hafner.
Im Hotel Bethanien in Davos wurde leider immer noch ein erheblicher Fehlbetrag erwirtschaftet. Die Zusammenarbeit mit dem neuen Direktor Andreas Aegerter verlief nicht so wie erwartet, weshalb er das Hotel verlässt. Nach einem neuen Leiter wird gesucht. In Zürich wurde das ehemalige "Anker-Huus" (Aidshospiz) in ein Hotel (Caprice) der unteren Preisklasse umfunktioniert.

Quelle: EMKNI - Hans Ulrich (John) Wiedmer

Jährliche Konferenz Schweiz-Frankreich in Herisau und Niederuzwil vom 24. - 28. Mai 200025.05.2000, 17.00h Frankreich: Diaconat Béthesda Strasbourg - nur noch Verwalterin von Grundstücken?

Das Diaconat Béthesda Strasbourg ist ein selbstständiges Werk der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) in Frankreich. Seit fünf Jahren suchte das Diaconat Bethesda eine Zusammenarbeit mit einem Partner, v.a. mit dem Diakonat der evangelisch-lutherischen Kirche Frankreichs. Bislang haben diese Anstrengungen jedoch nicht gefruchtet. Für Bethesda wurde eine Lösung immer dringlicher, da Zahlungsunfähigkeit drohte. Im Juli 1999 unterbreitete dann die Groupe Hospitalier St Vincent (GHSV) eine Übernahmeofferte, die auch von der regionalen Spitalbehörde unterstützt wurde. Diese neue Option konnte nun erfolgreich weiterverfolgt werden. Der protestantische Charakter des Spitals soll auch nach der Übernahme erhalten bleiben. Die ersten Monate der Zusammenarbeit bestätigten diese Erwartungen.
Das Diakonat Bethesda Strasbourg besteht heute aus drei Altersheimen in Strasbourg, Mulhouse und Munster mit insgesamt 250 Betten, einige davon für Kurzzeit-Aufenthalte Hinzu kommt in Strasbourg ein Chronischkrankenheim mit 80 Betten.
Zur Verbesserung der angespannten finanziellen Lage des Bethesda hat die außerordentliche Generalversammlung vom 3.3.2000 beschlossen, eine Immobiliengesellschaft zu gründen, mit Beteiligung der Pensionskasse des Diakoniewerks St. Chrischona in der Schweiz und in Deutschland. Dies ermöglicht eine Trennung des Grundbesitzes von der Betriebsführung des Spitals, sodass der Liegenschaftsbesitz auf die Dauer gesichert ist. Bernard Brinkert, der Präsident des Vereins Diakonat Bethesda Strasbourg beschloss seinen Bericht mit der Frage, ob es die Vision eines christlichen Werks sein kann, nur noch Immobilien zu verwalten, und bat die anwesenden Delegierten um ihre Unterstützung in der Fürbitte. Gemäß Brinkert ist "Bethesda ... mehr denn je auf die Kirche angewiesen".

Quelle: EMKNI - Hans Ulrich (John) Wiedmer

Jährliche Konferenz Schweiz-Frankreich in Herisau und Niederuzwil vom 24. - 28. Mai 200025.05.2000, 17.00h Schweiz: Bericht aus der geschlossenen Sitzung der Pfarrer

Theo Schaad, hier an der JK 1999 wird seinen Dienst als Pfarrer in Thun beenden und neu Zentrumsleiter im Hotel und Zentrum alfa, BernBischof Bolleter informierte kurz darüber, was die PfarrerInnen in der geschlossenen Sitzung behandelten und beschlossen. Bei der geschlossenen Sitzung können nur ordinierte Älteste (Pfarrer) der Kirche Einsitz haben. Es geht vor allem um Personalfragen, welche die Dienstgemeinschaft der Pfarrer betreffen.
So wurde für die neu geschaffene 50%-Stelle für die geistliche Betreuung der Gäste im Hotel Viktoria Dr. Erika Welti gewählt und dazu als Laienpredigerin gewählt.
Marc Nussbaumer wurde ein verlängerter Studienurlaub gewährt, sodass er gut ein Jahr lang sich in Amerika umsehen und neue Impulse für seine Arbeit gewinnen kann.
Sechs Pfarrer werden in den Ruhestand treten. Henri Bauer, Metz; Josua Buchmüller, Basel; Wilfried Meyer, Affoltern a. A.; Markus Müller, Adelboden; Martin Rüd, Gstaad; Paul Wettstein, Bern.
Auf Probe in die Jährliche Konferenz aufgenommen und als Diakon erwählt wurde Stefan Zürcher.
In volle Mitgliedschaft der Jährlichen Konferenz aufgenommen und erwählt als Älteste wurden André Ottersberg, Thomas Neukomm und Patrick Siegfried. Diese vier Personen werden am kommenden Sonntag ordiniert und damit zu diesen Diensten beauftragt.
Theo Schaad wird mit dieser Jährlichen Konferenz das Predigtamt niederlegen. Er wurde in den Status eines lokalisierten Ältesten versetzt. Damit bleibt er Pfarrer der Kirche, jedoch ohne Anstellung durch diese. Er wird als Zentrumsleiter im Hotel und Zentrum alfa eine herausfordernde neue Tätigkeit aufnehmen.

Quelle: EMKNI - Stafan Pfister und Jörg Niederer

Jährliche Konferenz Schweiz-Frankreich in Herisau und Niederuzwil vom 24. - 28. Mai 200025.05.2000, 17.00h Schweiz: Jugendarbeit mit personellen Wechseln

Franziska Bracher beendet den Dienst als Sonntagsschulsekretärin Der neue Sonntagsschulsekretär Beat BachmannIn der Sonntagschularbeit der EMK Schweiz-Frankreich kommt es zu einem personellen Wechsel. Franziska Bracher wird ihren Dienst beenden. Ihr Nachfolger wird Beat Bachmann. Die Jungschar steht vor dem Schweizertreffen, einem Grossanlass, der noch Sponsoren vertragen könnte. Während der Zeit eines halbjährigen Studienurlaubs wird Patrick Bänteli die Jungschararbeit koordinieren und die Anfragen weiterbearbeiten.

Quelle: EMKNI - Jörg Niederer

Jährliche Konferenz Schweiz-Frankreich in Herisau und Niederuzwil vom 24. - 28. Mai 200025.05.2000, 16.00h Schweiz: Stellenaufstockung für das TAKANO-Jugendarbeitskonzept beschlossen

Die beiden Kontrahenten Lukas Fankhauser und Peter Binder zum TAKANO-Konzept Der Jungscharsekretär Lukas Fankhauser vertrat an der Jährlichen Konferenz (JK) der EMK Schweiz-Frankreich den Bericht der "Präsidentenkonferenz Jugendarbeit" (PKJ) zum Unterweisungskonzept TAKANO. Dieses Konzept wurde an der Jährlichen Konferenz 1999 in Basel in Kraft gesetzt. Beim TAKANO-Konzept geht es darum, die gesamte Arbeit mit Kindern, Teenagern und jungen Erwachsenen in die Unterweisung, und damit in die Gemeinde einzubinden. Die Unterstützung der Mitarbeitenden in der Gemeinde ist abgestützt auf die Bereiche Material, Schulung und Betreuung. Beim Punkt Material wurde ein besonderer  Schwerpunkt gelegt, da sich, laut Lukas Fankhauser, gezeigt hat, dass in der Jugendarbeit in den Gemeinden zwar Menschen da sind, die bereit wären mitzuarbeiten, aber nicht die Zeit haben, geeignetes Unterweisungsmaterial zu erarbeiten. So wurden folgende Anträge gestellt:

1. Wir beantragen der Jährlichen Konferenz die neuen Strukturen der Kommission für die Unterstützung der Arbeit mit Kindern, Teenagern und jungen Erwachsenen. zu genehmigen und auf die JK 2001 in Kraft zu setzen.
2. Wir beantragen, die Fachstelle nach der Aufbauphase (JK2001 - JK2004 oder JK2001 - JK2005) mit 400 Stellenprozent zu besetzen (Modell Betrieb).
3. Wir beantragen die Werke Sonntagschule und Dynamis Link auf die JK 2001 in die Kommission für die Unterstützung der Arbeit mit Kindern, Teenagern und jungen Erwachsenen zu überführen und das Jungscharwerk in geeigneter Form einzubinden.
4. Wir beantragen der Jährlichen Konferenz, die neuen Strukturen in einer intensiven Aufbauphase ab 2001 einzuführen.
    Die Jährliche Konferenz wählt aus zwischen einer 3-jährigen Aufbauphase mit 700 Stellenprozent von JK2001 bis JK2004,
    und einer 5-jährigen Aufbauphase mit 540 Stellenprozent von JK2001 bis JK2006.
5. Wir beantragen, dass der KA 25 der Jährlichen Konferenz 2001 einen Vorschlag zur Einbindung der neuen Kommission in die Jährliche Konferenz unterbreitet.

An der Konferenz wurde intensiv über TAKANO diskutiert, besonders Fragen zur Finanzierung gaben zu reden. Dabei spielte bei den Anträgen Punkt 2 und 4 eine besondere Rolle. So hatte der Kirchenvorstand einen Gegenantrag dazu eingereicht, der vorsah, die Fachstelle ab der Jährlichen Konferenz 2001 mit 400 Stellenprozenten zu besetzen, aber "auf einen weiteren Ausbau zu verzichten" und dementsprechend Punkt 4 des Antrages ersatzlos zu streichen. Dieser Gegenantrag des Kirchenvorstandes wurde mit 85 Nein zu 82 Ja sehr knapp abgelehnt.
Die Jährliche Konferenz stimmte den oben stehende Anträgen der PKJ zu, beschloss aber bei Punkt 4 betreffend Einführung eine 5-jährige Aufbauphase mit 540 Stellenprozenten.

Quelle: EMKNI - Andy Schindler

Jährliche Konferenz Schweiz-Frankreich in Herisau und Niederuzwil vom 24. - 28. Mai 200025.05.2000, 08.50h Schweiz: Neue MitarbeiterInnen in der Schweiz und in Algerien

Neue MitarbeiterInnen in der EMK Schweiz-Frankreich Zur Tradition an Jährlichen Konferenzen (JK) der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) gehört es, neue MitarbeiterInnen vorzustellen. In der EMK Schweiz-Frankreich kommt so eine multikulturelle und internationale Schar zusammen. Die Vorstellung folgt den Personen auf dem Foto von Links nach Rechts.
Hamid Guernine ist gegenwärtig Praktikant in Oran, Algerien, und wird demnächst das Studium aufnehmen.
Erika Welti wird eine seelsorgliche Tätigkeit in Hotel Viktoria, Hasliberg-Reuti, beginnen und wird diesen 50%-Dienst als Laienpredigerin versehen. Sie ist eine schon lange bewährte ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Kirche.
Andreas Schäfer wird nach theologischer Ausbildung mit einem Praktikum auf dem EMK-Birsfelden beginnen.
Rahel Arn wird ab dem 1. September als Laienpredigerin den EMK-Bezirk Rheineck, Schweiz, leiten.
Nicole Gutknecht arbeitet seit einiger Zeit als Mitarbeiterin im Missionssekretariat der EMK.
Beat Bachmann wird nach bereits vollendeter Ausbildung an der Bibelschule Bienenberg der neue Sonntagschulsekretär der EMK.
Stefan Zürcher ist nach erfolgreich bestandenen Prüfungen am Theologischen Seminar Reutlingen in einem zusätzliche Semester. Er wird danach auf dem EMK-Bezirk Rüti-Wald als Pfarrvikar wirken.
Serge Frutiger wird in diesem Herbst sein Praktikum auf dem EMK-Bezirk Niederuzwil beenden, und danach das Studium im Theologischen Seminar Reutlingen aufnehmen.
Barbara Bärtschi arbeitet zurzeit als Praktikantin auf dem EMK-Bezirk Bern-Matthäus, und wird danach den bezahlten Dienst in der Kirche beenden.

Quelle: EMKNI

Jährliche Konferenz Schweiz-Frankreich in Herisau und Niederuzwil vom 24. - 28. Mai 200025.05.2000, 08.50h Schweiz: Gäste aus anderen deutschsprachigen Konferenzen 

Gastdelegierte anderer deutschsprachiger Jährlicher Konferenzen Am Donnerstagmorgen begann die Jährliche Konferenz der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) Schweiz-Frankreich mit der Geschäftssitzung. Zum ersten Mal werden zwei Personen als Prozessbeobachter amtieren, um so die Umsetzung des Leitbilds der Konferenz zu kontrollieren. Die Beobachtungen werden dann in die Arbeiten der nächsten Jährlichen Konferenzen einfließen.
Doch die ersten Minuten gehörte Gästen aus andern Jährlichen Konferenzen. Ihre Grußworte wurden in schriftlicher Form den Delegierten ausgeteilt. Bischof Bolleter betonte, man solle auf die fünf Personen aus fünf deutschsprachigen Konferenzen zugehen und so den Kontakt und das Gespräch direkt suchen.
Mit Robert Hunt von der Englischsprachigen EMK-Gemeinde in Wien war auch eine der Personen anwesend, die grundlegend an der Erarbeitung von kirchlich-theologischen Texten zum Islam im Rahmen der Zentralkonferenz (Genfer Bischofssprengel) mitgearbeitet haben.
Auf der Fotografie sehen sie von Links nach Rechts die Gastdelegierten: Dr. Robert Hunt, Österreichische Jährliche Konferenz; Karin Schlagenhauf, Süddeutsche Jährliche Konferenz; Karl-Martin Unrath, Südwestdeutsche Jährliche Konferenz; Reinhold Mann, Ostdeutsche Jährliche Konferenz; Frieder Weinhold, Norddeutsche Jährliche Konferenz.

Quelle: EMKNI